TECHNOlino lässt Kinder wieder begeistern

Technolino 2017
Wenn in Hardt die Betriebsräume von Brugger GmbH Magnetsysteme, Laufer Drehteile und der Schreinerei Flaig von wissbegierigen Kindern in Beschlag genommen werden, dann ist klar: Das technische Gemeinschaftsprojekt „TECHNOlino“ steht wieder auf dem Plan.

So auch kürzlich, als der Kindergarten St. Elisabeth den ortsansässigen Unternehmen seinen alljährlichen Besuch abstattete. Im Mittelpunkt des Projekts, das überregional vom Verband Südwestmetall ins Leben gerufen wurde, steht für die vier Bildungspartner vor allem das Interesse für Naturwissenschaft und Technik schon im Vorschulalter zu wecken. So dürfen die Jungs und Mädels bei den Firmen einen eigenen Holz-Zug bauen, der durch die unterschiedlichen Fertigungsschwerpunkte der Betriebe zu einer besonderen Einheit wird.
Den Anfang machte dabei traditionell die Schreinerei Flaig. Dort standen die Holzelemente des Gefährts im Mittelpunkt, die hier geschliffen und gebohrt wurden. Bei Brugger Magnetsysteme durften sich die Kinder zunächst über einen Betriebsrundgang mit Heiko Merz, dem Ansprechpartner für die Managementsysteme Qualität, und Geschäftsführer Thomas Brugger freuen. Anschließend drehte sich alles um das Spezialgebiet von Brugger. Die kleinen Gäste durften die benötigten Magnete selbst aufmagnetisieren und die gefertigten Kupplungen an die Waggons und den Zug montieren. Unter der Anleitung der beiden Spezialisten, die zunächst einen detaillierten Entwurf des Zuges auf einer großen Leinwand präsentierten und erklärten, arbeiteten die Kinder dabei mit viel Fingerfertigkeit und Freude – schließlich kamen sie dem fertigen Zug Stück für Stück näher. Vollendet wurde das Projekt dann nur wenige Meter weiter beim dritten Betrieb im Bunde – der Firma Laufer. Dort kam schlussendlich auch Bewegung in die Sache. Denn hier fertigte man die Drehteile und der Zug bekam seine Räder, die eigenständig von den Kindern angeschraubt wurden. Und so konnte, das Interesse der Kinder bestätigt dies, erneut Begeisterung für Handwerk und technische Berufe vermittelt werden – das Gemeinschaftsprojekt hat daher wieder mal seinen Erfolg unter Beweis gestellt.