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IHK-Siegel "Attraktiver Arbeitgeber" in Silber erhalten

Es sind schwierige Zeiten in unruhigem Fahrwasser, die den Unternehmen derzeit zu schaffen machen. Umso mehr freut man sich beim Magnetespezialisten über die Auszeichnung kurz vor Jahresende. „Wir sind stolz darauf, dass wir es wieder so weit geschafft haben“, zeigen sich die Geschäftsführer Thomas Brugger und Georg Brugger-Efinger mit der Leistung zufrieden. Insbesondere angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen. „Corona und der Ukraine-Krieg macht etwas mit den Menschen“, so Brugger.
Und die Menschen, in diesem Fall die 125 Mitarbeiter bei der Brugger GmbH, stehen beim Audit durch Hugo Frey im Mittelpunkt. Hierbei werden die Aspekte Führung und Unternehmenskultur, Aus- und Weiterbildung, Familienfreundlichkeit, Gesundheitsmanagement sowie das Entlohnungs- und Anerkennungssystem untersucht und in einem Abschlussbericht zusammengefasst.
Dass die äußeren Einflüsse eine wichtige Rolle spielen, weiß auch Frey: „In der Coronakrise hat grundsätzlich die Kommunikation gelitten.“ Und: Die Unsicherheit beim Blick in die Zukunft, die wirtschaftlichen Entwicklungen und die Inflationsrate hätten Auswirkungen auf das Empfinden der Mitarbeiter, „das hat die Befragung beeinflusst“.
Dass am Ende ein hervorragendes silbernes Siegel (Frey: „eigentlich schimmert es schon Gold“) dabei heraussprang, sei ein starkes Signal und eine „Top-Leistung“ wie der Auditor hervorhebt. Keine Handvoll Unternehmen, die von ihm bislang unter die Lupe genommen wurden, könnten mit solchen Ergebnissen aufwarten.
Das bestätigt auch Klaus Zeiler, Leiter des BVMW-Kreisverbandes Konstanz und Tuttlingen, der das Audit begleitet hat. Der größte Verband für Unternehmer und Unternehmerinnen in Deutschland hatte das Projekt „Attraktiver Arbeitgeber“ von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg übernommen und hebt die Bedeutung des Siegels auf ein neues Niveau. Zeiler: „Als Bundesverband sind wir stolz, das erste Unternehmen mit Silber auszeichnen zu können – und die Messlatte liegt nun sehr hoch.“ Als „Stimme des Mittelstandes“ sei das Personal, neben den aktuellen Herausforderungen bei der Energiekrise und den Lieferketten, natürlich ein Hauptanliegen.
Und hier überzeugt die Brugger GmbH. Denn das Unternehmen hat derzeit keine einzige offene Stelle – angesichts des Fachkräftemangels eine besondere Leistung. „Wir haben die Grundlage über Jahre geschaffen, um attraktiver Arbeitergeber zu werden“, erklärt Brugger. Eva-Maria Rapp, Personal- und Marketingleiterin des Unternehmens, führt das insbesondere auf die Flexibilität bei den Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zurück. Sie erklärt: „Wir müssen bei den Neueinstellungen auch kreativ sein.“ Beim Magnetespezialisten würden im Rahmen des Recruitings schon länger die Persönlichkeit und die individuellen Potenziale mit einfließen, wenn es darum geht, welche Bewerber geeignet sind. „Wir schauen nicht nur auf die Qualifikation“, so Rapp.
Die Impulse dank des Abschlussberichtes, der auch Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigt, hält Geschäftsführer Brugger indes für wichtig. Brugger-Efinger sieht zudem das Netzwerk, welches mit dem Siegel aufgebaut wurde, als Bereicherung: „So können wir uns bei den Themen, die uns beschäftigen, austauschen.“ Das Ziel ist klar: Brugger Magnetsysteme soll unabhängig der derzeitigen Herausforderungen weiterentwickelt werden – und Top-Arbeitgeber in der Region bleiben.

Urkunde silber