Unser Magnetwissen: Ihr Vorsprung in der Produktentwicklung
Magnetwissen von BRUGGER – Das Kompetenzportal für Magnettechnik
Über 60 Jahre Erfahrung in der Magnetbranche sind hier kompakt aufbereitet für Entwickler, Konstrukteure und Techniker.
Sie suchen fundiertes Fachwissen rund um Magnete, Magnetwerkstoffe und deren Anwendungen? Auf unserer Wissensplattform teilen wir unser umfassendes Know-how aus sechs Jahrzehnten Magnetentwicklung und -fertigung – praxisnah, verständlich und jederzeit abrufbar. Egal ob Sie physikalische Grundlagen nachschlagen, Materialkennwerte vergleichen oder sich über spezielle Anwendungsbereiche informieren möchten: Hier werden Sie fündig.
Unser Magnetwissen gliedert sich in zwei Bereiche:
BRUGGERpedia – Das digitale Magnet-Lexikon
Unser Nachschlagewerk von A bis Z: Hier finden Sie physikalische Grundlagen, Materialeigenschaften und technische Kennwerte zu allen gängigen Magnetwerkstoffen – von Neodym über Ferrit bis zu Samarium-Cobalt. Ideal für die schnelle Recherche während Ihrer Produktentwicklung.
BRUGGERblog – Technische Fachartikel aus der Praxis
Vertiefen Sie Ihr Wissen mit unseren Fachbeiträgen zu Spezialthemen: Ob Magnete sicher verkleben, Magnetrecycling, Magnetkupplungen oder Entmagnetisierung; die Fachartikel von unseren Experten erklären komplexe Zusammenhänge anschaulich und lösungsorientiert.
Profitieren Sie von unserem Wissen – für Ihre maßgeschneiderte Magnetlösung.
Bei BRUGGER verbinden wir theoretisches Fachwissen mit praktischer Umsetzungskompetenz. Als ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen mit umfangreichem Maschinenpark unterstützen wir Sie, bei Bedarf auch kurzfristig, von der ersten Idee bis zum fertigen Prototyp.
Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam die optimale Lösung für Ihre Anwendung.
"Wir sind bereit, uns jeder technischen Herausforderung zu stellen - von der Entwicklung bis hin zur Fertigung."
Von Magnesia bis Neodym – eine kurze Geschichte des Magnetismus
Magnetismus fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden – von den ersten Entdeckungen des Magneteisensteins bis hin zu hochmodernen Neodym-Magneten, die unsere heutige Technologie revolutionieren. Ob in der Industrie, Medizin, Elektronik oder im Alltag: Magnetische Kräfte sind allgegenwärtig und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Lange vor der Entdeckung des Zusammenhangs zwischen Magnetismus und Elektrizität waren magnetische Phänomene nur durch natürliche Magneteisensteine beobachtbar. Eine der wichtigsten frühen Anwendungen war der Kompass, dessen Prinzip bereits im vorchristlichen China und in der griechischen Antike bekannt war. Die Magneteisensteine erhielten ihren Namen nach der Landschaft Magnesia in Griechenland, wo sie schon früh gefunden wurden. Auch in der altindischen Medizin nutzte man magnetische Kräfte – etwa zur Entfernung von Eisenspitzen aus dem Körper.
Im 13. Jahrhundert entstanden in Europa erste Aufzeichnungen über die Magnetisierung von Kompassnadeln sowie weitere wichtige Erkenntnisse – darunter das Wissen, dass die Erde selbst wie ein großer Magnet wirkt.
Durch systematische Experimente wurden in der Folgezeit die ersten „künstlichen" Magnete erzeugt: Die Kraftlinien an den Polen von Magnetsteinen wurden mit kleinen Eisenkappen konzentriert, magnetische Stahlnadeln durch Zusammenbinden gebündelt. Selbst im 18. Jahrhundert blieb der Magnetismus weitgehend unerklärt – und gerade deshalb faszinierend.
Den entscheidenden Durchbruch brachte das 20. Jahrhundert mit der Entdeckung der Seltenerd-Magnete. Materialien wie AlNiCo, Samarium-Cobalt (SmCo) und Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) revolutionierten die Magnettechnik und ermöglichen heute Hochleistungsmagnete für unzählige Anwendungen.